Ina Seidel-Rarreck vermittelt Kindern Tugenden wie Geduld und Toleranz. Was auf den ersten Blick altmodisch klingt, nehmen Schülerinnen und Schüler begeistert auf.
Eine Minute kann fürchterlich lang sein. Mäuschenstill ist es in der vierten Klasse der Bodelschwinghschule im Essener Stadtteil Altendorf, als die Schülerinnen und Schüler schätzen sollen, wie lang eine Minute dauert. Manche schließen die Augen, einige Kinder zählen stumm die Sekunden. Alina meldet sich als Erste. „Jetzt!“, ruft sie in den Raum, und Ina Seidel-Rarreck klatscht begeistert in die Hände. „Da habt ihr aber geduldig abgewartet und die Minute sehr gut geschätzt. Letztes Mal hat sich der erste Schüler schon nach 35 Sekunden gemeldet, weil er dachte, die Minute sei um“, sagt sie.
„Geduld“ ist die Charaktereigenschaft, die Seidel-Rarreck den Schülerinnen und Schülern heute ans Herz legen möchte. Die freiberufliche Trainerin vermittelt Schulklassen im Ruhrgebiet spielerisch Werte und Tugenden. „Das sind Schätze, die wir in uns tragen und die wir pflegen und polieren müssen, um sie zum Glänzen zu bringen“, erklärt sie.
Trainerin Ina Seidel-Rarreck (links) und Hannelore Herz-Höhnke. „Eigentlich müssten ‚Tugenden‘ ein Schulfach sein – und zwar nicht nur an Schulen im Brennpunkt“, findet die Schulleiterin.In der Bodelschwinghschule in Essen setzt man auf das Werte- und Tugendtraining, das laut Schulleiterin Hannelore Herz-Höhnke unbedingt fortgeführt werden soll.
„Die Werte sind in allen Nationen ähnlich“
An der Bodelschwinghschule sind Kinder aus 50 Nationen vereint, 90 Prozent der Schülerinnen und Schüler haben einen Migrationshintergrund. „Die Werte sind in allen Nationen ähnlich“, betont Schulleiterin Hannelore Herz-Höhnke. Allerdings hätten Eltern grundsätzlich immer häufiger wenig Zeit oder auch Interesse, ihren Kindern soziale Kompetenzen wie Pünktlichkeit, Ordnung oder Höflichkeit näherzubringen. Als sie von Ina Seidel-Rarreck und ihrem Angebot hörte, war Herz-Höhnke deshalb sofort begeistert.
Eine Sponsorin spendete 2024 eine größere Summe, seitdem steht in den dritten und vierten Klassen mittwochs „Tugendtraining“ auf dem Stundenplan. Anhand von Beispielen, in Gesprächen und Rollenspielen lernen die Kinder eine Schulstunde lang eine positive Charaktereigenschaft kennen. Worte wie Ausdauer, Rücksicht oder Gerechtigkeit, die sonst nicht unbedingt zum Wortschatz von Grundschülerinnen und Grundschülern gehören, gehen den Mädchen und Jungen inzwischen ganz selbstverständlich über die Lippen. Die Hoffnung, die hinter dem Training steckt: Wer weiß, was etwa Friedlichkeit, Rücksichtnahme oder Selbstständigkeit bedeuten, verhält sich auch eher entsprechend.
Die positiven Effekte des Trainings sind allgegenwärtig. In den Klassenzimmern und auf den Fluren höre Herz-Höhnke, wie sich die Sprache der Kinder zum Positiven gewandelt habe.In der Mitte ein funkelnder Stein – darum herum verschiedene Werte und Eigenschaften auf Karten. Ein Mitmachbaustein des Werte- und Tugendtrainings von Ina Seidel-Rarreck.
Verstaubter Begriff – zukunftsweisende Skills
Bevor es an der Bodelschwinghschule mit dem Training losging, musste zunächst das Kollegium überzeugt und geschult werden. Einige Lehrkräfte seien in ihrer Fortbildung über den Begriff „Tugend“ gestolpert, gibt Seidel-Rarreck zu. Altmodisch und verstaubt wirkt das Wort auf manche Menschen, die es mit Pflicht und Disziplin verbinden. Ihnen erklärt die Trainerin, was sie darunter versteht: Stärken und Zukunftskompetenzen. Sie möchte vermitteln, das Gute in sich selbst und in anderen zu sehen. Den eigenen Charakter positiv zu formen, meint sie, könne man genauso trainieren wie Muskeln. Gelernt hat sie ihre Überzeugungen beim 1988 in Kanada gegründeten Virtues Project, das Tugenden als Grundlage für ein gelingendes (Zusammen-)Leben sieht.
An diesem Mittwoch im Herbst sitzt die vierte Klasse im Stuhlkreis um einen riesigen, glänzenden Diamanten herum, den Seidel-Rarreck auf ein dunkles Seidentuch gelegt hat. Ringsherum drapiert sie Karten. „Durchhaltevermögen“ steht darauf, „Hilfsbereitschaft“ oder „Behutsamkeit“. „Der Diamant steht als Symbol für alle Tugenden, die wir in uns tragen“, erläutert Seidel-Rarreck. Doch das wissen die Kinder längst, schließlich haben sie im vergangenen Schuljahr schon zahlreiche positive Begriffe gelernt. „Ordentlichkeit bedeutet, dass ich ein Spielzeug wieder auf seinen Platz lege“, erklärt Lina. „Mit Humor bringe ich Menschen zum Lachen“, meint Ömer. „Wenn ich Angst habe und mich überwinde, dann ist das mutig“, sagt Layla. Und Alicia veranschaulicht, was Kreativität heißt: „Man hat selbst etwas im Kopf und macht nicht nur das, was andere machen.“ Am Ende der Stunde überreicht Seidel-Rarreck jedem Kind einen gläsernen Edelstein – damit es sich immer daran erinnert, wie viele Stärken in ihm schlummern.
„DER DIAMANT STEHT ALS SYMBOL FÜR ALLE TUGENDEN, DIE WIR IN UNS TRAGEN.“ (Ina Seidel-Rarreck, Wertetrainerin)
Wertevermittlung als Teil des Schulalltags
Für Schulleiterin Herz-Höhnke ist das Tugendtraining ein voller Erfolg. In den Klassenzimmern und auf den Fluren hört sie, wie sich die Sprache der Kinder zum Positiven gewandelt hat. Nach den Sommerferien wollten viele von ihnen wissen, wann es mit dem Training weitergehe. „Die Kinder nehmen aus diesen Stunden ganz viel mit“, sagt sie, schließlich sei von Deutsch über Ethik bis Sport auch viel Gutes darin enthalten. Eigentlich, findet die Schulleiterin, müssten „Tugenden“ ein Schulfach sein – und zwar nicht nur an Schulen im Brennpunkt.
Fortführen möchte sie das Projekt unbedingt, notfalls als AG im offenen Ganztag. Nachhaltig wirke das Konzept aber nur, wenn es im Alltag gelebt werde. Deshalb hängt im Flur vor dem Sekretariat auch eine Tafel mit der „Tugend der Woche“. Heute steht darauf: „Toleranz“.
Ina Seidel-Rarreck hat erfolgreich die internationale Ausbildung zur Master Facilitatorin abgeschlossen. Das Virtues Project Germany gratuliert ihr dazu herzlich und wünscht ihr viel Freude und Erfolg bei ihrer weiteren Arbeit. Hier ein Auszug aus dem internationalen Facilitator Bulletin des Virtues Projects in deutscher Übersetzung (Ausgabe 44, Juli 2025)
Meine persönlichen Stärken lagen schon immer eher im kreativen Bereich. Nach dem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung zur Tanzlehrerin für die Tanzschule meiner Großeltern. Seit meinem 19. Lebensjahr unterrichte ich täglich Gruppen aller Alters- und Leistungsstufen und habe dabei gelernt, mein Wissen mit Freude und Leichtigkeit an meine Schüler zu vermitteln.
Nach dem Verkauf meiner Tanzschule begann ich 2011 damit, regelmäßig moderne Umgangsformen (Etikette) an Schulen zu unterrichten.
2012 nahm ich an einem Einführungskurs des Virtues Project Germany™ teil, der mir zeigte, wie eng Etikette, Benehmen und Tugenden miteinander verbunden sind. Nach und nach begann ich, das Thema Tugenden in meinen Unterricht über Umgangsformen zu integrieren. Heute unterrichte ich ausschließlich Tugendstunden an Schulen.
Als Facilitatorin seit 2017 habe ich Einführungskurse in deutschsprachigen europäischen Ländern gegeben, inspirierende Vorträge an Schulen gehalten und regelmäßige Tugend-Treffen organisiert.
Die Kombination aus meiner Fähigkeit, mit Leichtigkeit und Humor zu unterrichten, meiner Expertise in modernen Umgangsformen sowie der Anwendung der Fünf Strategien des Virtues Project™ führten mich 2017 zur Gründung von WERTEVOLL – einem Unternehmen, in dem ich jungen und junggebliebenen Menschen helfe, ihre Charaktereigenschaften und ihren inneren Kompass zu entwickeln.
Meine Erfahrung aus über 2.000 Tugendstunden ist in meinen Ausbildungskurs „Klasse mit Charakter“ eingeflossen, den ich online mit Lehrkräften teile, die bereits einen Einführungskurs absolviert haben. Dieser Kurs enthält Stundenpläne für 12–15 komplette Unterrichtseinheiten – genug Material, um ein ganzes Jahr lang jeden Monat eine Tugendstunde zu gestalten. Das ist für viele Lehrkräfte eine große Unterstützung.
Seit Kurzem kombiniere ich das Virtues Project mit der Initiative „Inner Development Goals“ an Schulen. Für mich ist diese Kombination sehr logisch und wertvoll, da beide Initiativen dieselbe Vision teilen und sich wunderbar ergänzen.
Die erste Strategie, mit ihrer wunderbaren Sprache, begleitet mich täglich und motiviert mich, mit einem wachen Geist und Bewusstsein zu kommunizieren. Leider richten wir in unserer Gesellschaft oft zuerst den Blick auf Fehler, mit dem Ziel, daraus zu lernen. Dies führt jedoch nicht zum gewünschten Ergebnis. Mein Motto lautet daher: Zuerst das Gute anerkennen und so Selbstwirksamkeit beim Gegenüber erzeugen. Das Leuchten in den Augen der Menschen zu sehen, wenn man ihre Tugenden anerkennt, ist meine größte Motivation, täglich weiter am Virtues Project zu arbeiten.
Ich werde diese Vision und Mission in den kommenden Jahren mit großem Engagement weiter an Schulen tragen. Als Master Facilitatorin möchte ich diese Vision sowohl im deutschen Verein als auch international in einem weltweiten Netzwerk von Verbindung, Frieden und Einheit, aufgebaut auf Vertrauen und Zusammenhalt, gemeinsam mit euch allen fördern.
Mathe, Deutsch oder Biologie: Fächer, die wirklich jeder aus seiner Schulzeit kennt. Das Ricarda-Huch-Gymnasium aus Gelsenkirchen hat jetzt aber ein neues, ganz anderes Projekt auf dem Stundenplan: Tugend-Training.
Achtsamkeit, Geduld und Akzeptanz
Die Schüler lernen von Trainerin Ina Seidel-Rarreck ihre Stärken zu erkennen, zu trainieren und gezielt einzusetzen. Die Liste der Tugenden ist lang: Neben Achtsamkeit, Geduld und Akzeptanz sind noch viele weitere Tugenden auf der Liste. Für die Schüler steht in dieser Unterrichtsstunde „Mut“ auf dem Lehrplan.
Projekt einmal pro Woche
Zuerst wird im Stuhlkreis besprochen, was Mut eigentlich ist. Dann macht die Klasse verschiedene Experimente. Die gelernte Tanzlehrerin hat sich für diese Arbeit beim Virtues Project ausbilden lassen. Übersetzt bedeutet das „Tugenden Projekt“. Jetzt bietet Ina Seidel-Rarreck entsprechende Workshops an verschiedenen Schulen an. Das Projekt findet einmal pro Woche statt. Noten gibt es dafür keine.
WDR 5 Das philosophische Radio (Beitrag vom 13.11.2023)
Die Wissenschaft hat eine klare Forderung: Wir müssen unser Verhalten grundlegend ändern, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Die Umsetzung dieser Forderung scheint allerdings schwierig bis unmöglich. Die Tugendethik könnte helfen, sagen die Philosophin Corine Pelluchon. Studiogast: Corine Pelluchon; Moderation: Jürgen Wiebicke
Ein Verein bietet in einem Brennpunktviertel Unterricht mit Fokus auf Ethik und Werte an.
Gelsenkirchen. „Wo ist dir heute Fürsorglichkeit begegnet?“, fragt Ina Seidel-Rarreck vom Verein „Virtues Project“ einen Schüler. Der ist sich unsicher, ihm falle nichts ein, meint er. Seidel-Rarreck fragt weiter: „Haben deine Eltern dir heute Frühstück gemacht?“ Der Schüler schüttelt den Kopf, das mache er sich immer selber. „Dann hast du dir heute selbst Fürsorge gezeigt“, lobt Seidel-Rarreck ihn.
Die Malteserschule liegt in Gelsenkirchen-Neustadt, einem Brennpunktviertel. Für die Schüler steht heute nicht Mathematik auf dem Stundenplan, sondern „Tugendunterricht“. Ursprünglich stammt das Projekt aus Kanada und wurde von zwei Psychologen in den 1980er Jahren entwickelt. Auch in Deutschland haben sich Trainer zusammengeschlossen, der Verein bietet inzwischen Online-Coachings und Seminare für Lehrer an. „Tugenden als Begriff sind nicht geschützt“, erklärt Seidel-Rarreck. Fürsorge, Mitgefühl oder Höflichkeit seien aber in allen religiösen Schriften zu finden. Dazu handle es sich um Fähigkeiten, die man gezielt einsetze. Fleißig sein bis zum Burnout sei nicht das, was ihr Unterricht vermittle: „Eine Tugend ist immer eine Charakterqualität in der ausgewogenen Mitte.“
Kultur der Wertschätzung
Seidel-Rarreck sieht die Arbeit ihres Vereins als Antwort auf die Bildungsfrage, von einer Kultur der Fehlersuche zu einer Kultur der Wertschätzung gegenseitiger Qualitäten zu kommen und Kinder nicht nur in Mathematik und Deutsch, sondern auch ethisch-moralisch zu erziehen. „Mit einem Tag im Klettergarten ist es nicht ge- tan.“ Mit einfachem Lob wie „Klasse gemacht“, würden die Schüler ihre eigenen Qualitäten und Fähigkeiten gar nicht erkennen. Stattdessen sollten Lehrer Tugenden wie Geduld, Fleiß oder Mitgefühl hervorheben. „Das sind Vokabeln, die muss ich als Lehrer kennen.“
Um die Tugend Höflichkeit zu trainieren, führt Seidel-Rarreck ein Begrüßungsritual mit den Schülern durch: Sie steht an der Tür zur Klasse und heißt jede Schülerin und jeden Schüler einzeln willkommen. Dabei sollen sie üben, Augenkontakt herzustellen. Manche von ihnen treten selbstsicher vor Seidel-Rarreck, andere hasten peinlich berührt an ihr vorbei.
Durch die Übung soll die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler verbessert werden. So können Lehrer direkt zu Schulbeginn sehen, wenn es einem Schüler nicht gut geht. „Wenn die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler gut ist, kann man super lernen“, argumen- tiert Seidel-Rarreck. Lehrer nähmen immer auch eine Vorbildfunktion für die Kinder ein. Zwar seien die Lehrer der Malteserschule erst skeptisch gewesen, das Programm komme inzwischen aber gut an. Mittlerweile forderten die Schüler Höflichkeit sogar ein.
Um die Geduld der Schüler zu trainieren, hat Seidel-Rarreck eine weitere Übung mitgebracht: Die Uhr im Klassenzimmer wird abgehangen, die Schüler sollen schätzen, wann eine Minute vergangen ist. Jeremi schließt die Augen, zählt konzentriert die Sekunden. Die Schüler kennen die Übung schon, nach 55 Sekunden ruft der erste von ihnen: „Stop!“ Das sei ein relativ gutes Ergebnis, meint Seidel-Rarreck, denn viele Schüler würden beim ersten Versuch oft nur 40 Sekunden durchhalten.
Aus ihrer Sicht ist es gerade bei Kindern wichtig, Tugenden zu fördern und auszubilden. Auf Social-Media-Plattformen wie Tiktok würden sie auf teils verstörende Videos stoßen, die sie ungefiltert wahrnähmen und weiterschickten. „Es ist eine Verrohung bei den Kindern zu beobachten“, kritisiert sie, es mangele an ethisch-moralischer Werteerziehung für die Kinder.
Wichtig für die berufliche Zukunft
Gerade für die Zukunft der Schüler im Beruf sei der Unterricht enorm wertvoll, denn da komme es nicht auf eine Eins oder Vier auf dem Zeugnis, sondern auf zwischenmenschliche Fähigkeiten an. Dort brauche man Tugenden wie Pünktlichkeit, Vertrauen oder Zuverlässigkeit. Bei den Schülern kommt der Unterrichtu gut an: Nach der Stunde spricht einer von ihnen Seidel-Rarreck auf dem Gang an: „Hat Spaß gemacht heute!“
Die unter dem Dach der Bremer Landesinstitutes für Schulen gegründete „digitale Drehtür“ bietet seit April unter Leitung von Ina Seidel-Rarreck (Facilitator im Virtues Project) ein Mal wöchentlich Impulse zur Charakterentwicklung von Schülern und Schülerinnen von der 4. bis zur 7. Klasse an.
Das Hauptziel der Digitalen Drehtür besteht darin, Schülern die Möglichkeit zu geben, ihre Potenziale und Begabungen zu entdecken und zu entfalten. Der Fokus liegt auf dem interessengeleiteten Lernen zur Entwicklung von Future-Skills. Hierbei werden zeitgemäße Themen behandelt und kreative Methoden eingesetzt.
Ein zentrales Element in der pädagogischen Arbeit der Kursleiter:innen ist die Gestaltung von persönlichen Beziehungen im digitalen Raum durch das Prinzip der "Personenorientierung". In Absprache mit den Lehrkräften können die Schüler:innen während der Unterrichtszeit Lernkurse besuchen. Ab dem 1. April 2023 nehmen sie an inspirierenden Live-Kursen, fachlichen und überfachlichen Selbstlernkursen, Methodenkursen oder Projekten ihrer Wahl teil. Die Schüler:innen haben die Möglichkeit, ihren individuellen Lernweg entweder basierend auf bereits bestehenden Interessen oder Talenten zu gestalten oder neue Themen im breitgefächerten Angebot der Digitalen Drehtür zu entdecken. Die genauen Details zu den Inhalten, Abläufen und technischen Aspekten des Programms können auf der Internetseite der Digitalen Drehtür nachgelesen werden.
Es ist wunderbar zu hören, dass die wöchentlichen Treffen der Digitalen Drehtür solch positive Reaktionen bei den Kindern hervorrufen. Es scheint, als ob das Konzept der Tugendbrille den Schülern ermöglicht hat, bestimmte Charaktereigenschaften und Tugenden in ihren Eltern zu erkennen und zu schätzen.
Es ist besonders ermutigend zu erfahren, dass der Schüler, der seinen Vater als mutig beschrieben hat, durch die Betrachtung seiner Taten als Feuerwehrmann eine neue Perspektive auf den Mut seines Vaters gewonnen hat. Solche Erfahrungen können das Verständnis und die Wertschätzung innerhalb der Familien stärken.
Es ist auch interessant zu sehen, wie die Kinder durch die Tugendportraits für ihre Mütter erkennen, welche Tugenden wie Hilfsbereitschaft, Liebe, Verständnis, Fürsorglichkeit und Großzügigkeit in ihrer Mutter zum Ausdruck kommen. Die Verwendung der Tugendbrille ermöglicht es den Kindern, diese abstrakten Begriffe greifbarer und verständlicher zu machen.
Das positive Feedback der Kinder, von Begeisterung bis zur Bitte nach mehr Zeit, zeigt, dass sie Spaß und Freude an den Unterrichtsstunden haben. Die Tatsache, dass die Unterrichtsreihe im Herbst verlängert wird, ist ein Zeichen dafür, dass das Programm erfolgreich ist und hoffentlich noch mehr Kinder dazu ermutigen wird, ihre eigenen Charakterhelden zu werden.
Solche Programme, die die Charakterentwicklung fördern, können einen bedeutenden Einfluss auf das Selbstbewusstsein, die Empathie und das moralische Denken der Schüler haben. Es ist ermutigend zu sehen, wie die Digitale Drehtür diese positiven Effekte bei den Kindern erzielt.
Im Herbst geht die Unterrichtsreihe bei der digitalen Drehtür in die Verlängerung und schafft es hoffentlich wieder noch mehr Kinder zu Charakterhelden werden zu lassen
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