Demut

  • Demut – ich bitte um Hilfe, wenn ich sie brauche

Demütig und bescheiden zu sein bedeutet, andere als ebenso wichtig anzusehen wie Dich selbst. Du denkst darüber nach, was sie brauchen und bietest Deine Hilfe an. Du erwartest weder von anderen noch von Dir selbst, perfekt zu sein. Du lernst aus Deinen Fehlern. Wenn Du etwas Besonderes geleistet hast, erinnern Dich Demut und Bescheidenheit daran, dankbar anstatt angeberisch zu sein.

Du zeigst Demut, wenn Du…

  • die Bedürfnisse der anderen als ebenso wichtig ansiehst wie Deine eigenen.
  • Dich entschuldigst und versuchst, es wieder gut zu machen, wenn Du andere verletzt hast.
  • aus Deinen Fehlern lernst und Dich zum Besseren veränderst.
  • um Hilfe bittest, wenn Du sie brauchst.
  • Dein Bestes gibst um der Sache willen, nicht um andere zu beeindrucken.
  • dankbar bist anstelle von angeberisch.

Dienstbarkeit

Dienstbar zu sein bedeutet, für andere da zu sein und ihr Leben schöner zu machen.
Du hältst die Bedürfnisse anderer für genauso wichtig wie deine eigenen.
Du bist hilfsbereit, ohne darum gebeten werden zu müssen. Du erledigst jede Arbeit mit Vorzüglichkeit.
Wenn du mit Dienstbarkeit handelst, kannst du die Welt verändern.

Du zeigst Dienstbarkeit, wenn du…

  • etwas verändern willst in der Welt.
  • nach Möglichkeiten suchst, für andere da zu sein.
  • fürsorglich Dinge tust, um deiner Familie und deinen Freunden zu helfen.
  • mit Begeisterung arbeitest.
  • tust, was getan werden muss, ohne auf eine Aufforderung zu warten.
  • deinen Beitrag dazu leistest, für die Welt zu sorgen: durch Reduzierung, Wiederverwertung und Recycling.

Ich bin ein dienstbarer Mensch.
Ich habe Mitgefühl für Menschen, die Hilfe brauchen.
Ich leiste meinen Beitrag für eine bessere Welt.

Vorstellung der neuen Master-Facilitatorin Ina Seidel-Rarreck

Vorstellung der neuen Master-Facilitatorin Ina Seidel-Rarreck

Ina Seidel-Rarreck hat erfolgreich die internationale Ausbildung zur Master Facilitatorin abgeschlossen. Das Virtues Project Germany gratuliert ihr dazu herzlich und wünscht ihr viel Freude und Erfolg bei ihrer weiteren Arbeit. Hier ein Auszug aus dem internationalen Facilitator Bulletin des Virtues Projects in deutscher Übersetzung (Ausgabe 44, Juli 2025)

Meine persönlichen Stärken lagen schon immer eher im kreativen Bereich. Nach dem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung zur Tanzlehrerin für die Tanzschule meiner Großeltern. Seit meinem 19. Lebensjahr unterrichte ich täglich Gruppen aller Alters- und Leistungsstufen und habe dabei gelernt, mein Wissen mit Freude und Leichtigkeit an meine Schüler zu vermitteln.

Nach dem Verkauf meiner Tanzschule begann ich 2011 damit, regelmäßig moderne Umgangsformen (Etikette) an Schulen zu unterrichten.

2012 nahm ich an einem Einführungskurs des Virtues Project Germany™ teil, der mir zeigte, wie eng Etikette, Benehmen und Tugenden miteinander verbunden sind. Nach und nach begann ich, das Thema Tugenden in meinen Unterricht über Umgangsformen zu integrieren. Heute unterrichte ich ausschließlich Tugendstunden an Schulen.

Als Facilitatorin seit 2017 habe ich Einführungskurse in deutschsprachigen europäischen Ländern gegeben, inspirierende Vorträge an Schulen gehalten und regelmäßige Tugend-Treffen organisiert.

Die Kombination aus meiner Fähigkeit, mit Leichtigkeit und Humor zu unterrichten, meiner Expertise in modernen Umgangsformen sowie der Anwendung der Fünf Strategien des Virtues Project™ führten mich 2017 zur Gründung von WERTEVOLL – einem Unternehmen, in dem ich jungen und junggebliebenen Menschen helfe, ihre Charaktereigenschaften und ihren inneren Kompass zu entwickeln.

Meine Erfahrung aus über 2.000 Tugendstunden ist in meinen Ausbildungskurs „Klasse mit Charakter“ eingeflossen, den ich online mit Lehrkräften teile, die bereits einen Einführungskurs absolviert haben. Dieser Kurs enthält Stundenpläne für 12–15 komplette Unterrichtseinheiten – genug Material, um ein ganzes Jahr lang jeden Monat eine Tugendstunde zu gestalten. Das ist für viele Lehrkräfte eine große Unterstützung.

Seit Kurzem kombiniere ich das Virtues Project mit der Initiative „Inner Development Goals“ an Schulen. Für mich ist diese Kombination sehr logisch und wertvoll, da beide Initiativen dieselbe Vision teilen und sich wunderbar ergänzen.

Die erste Strategie, mit ihrer wunderbaren Sprache, begleitet mich täglich und motiviert mich, mit einem wachen Geist und Bewusstsein zu kommunizieren. Leider richten wir in unserer Gesellschaft oft zuerst den Blick auf Fehler, mit dem Ziel, daraus zu lernen. Dies führt jedoch nicht zum gewünschten Ergebnis. Mein Motto lautet daher: Zuerst das Gute anerkennen und so Selbstwirksamkeit beim Gegenüber erzeugen. Das Leuchten in den Augen der Menschen zu sehen, wenn man ihre Tugenden anerkennt, ist meine größte Motivation, täglich weiter am Virtues Project zu arbeiten.

Ich werde diese Vision und Mission in den kommenden Jahren mit großem Engagement weiter an Schulen tragen. Als Master Facilitatorin möchte ich diese Vision sowohl im deutschen Verein als auch international in einem weltweiten Netzwerk von Verbindung, Frieden und Einheit, aufgebaut auf Vertrauen und Zusammenhalt, gemeinsam mit euch allen fördern.

Herzlichst, Ina

(Master Facilitatorin aus Deutschland)

Ehre

Ehre bedeutet, nach deinen inneren Werten zu leben. Du erweist dir selbst, anderen Menschen und den Regeln, nach denen du lebst, Respekt. Wenn du ehrenhaft bist, hältst du dein Wort. Du tust das Richtige, ganz egal was andere tun.
Mit Ehre wählst du den Weg der Integrität.

Du zeigst Ehre, wenn du…

  • dein Leben nach deinen inneren Werten ausrichtest.
  • jemand bist, dem man vertrauen kann, weil du deine Versprechen hältst.
  • es vermeidest, Dinge zu tun, die dich beschämen.
  • die Regeln respektierst, nach denen du lebst.
  • das tust, was in deinen Augen richtig ist, unter allen Umständen.
  • ein Vorbild für andere bist.

Ich bin ehrenhaft.
Ich halte mich an meine Versprechen.
Ich behandle andere mit Respekt.
Es ist mir wichtig, das Richtige zu tun.