Willy Hensen

Willy Hensen ist Master Facilitator (Leitende Moderatorin) des Virtues Project™ (Tugend-Projekts) International/Europe. Moderatorin CSR-Akademie, Niederlande
Sie arbeitet als Sonder- und Heilpädagogin, Trainerin und Coach für Familien, Schulen und Unternehmen. Wissenschaftlich ist Willy Hensen spezialisiert auf die Verhinderung von Schulabbrüchen, Motivationsproblemen und Aggressionen. Ihre persönliche Neugier gilt den unterschiedlichen Kulturen auf der Welt. Sie hat z. B. auf den Molukken, in Venezuela und Südafrika gelebt, um die Werte und Tugenden der Völker kennen zu lernen.

“Im Rahmen meiner Tätigkeit als Heilpädagogin, Sonderpädagogin und Vortragende wurde ich 2002 in Russland auf das Virtues Project™ aufmerksam. Die Inhalte des Projekts deckten sich mit der Intention meiner Workshops und Vorträge: Wie erreicht man den Menschen in seinem Innern? Wie kann man Menschen miteinander verbinden und tiefgreifenden Kontakt herstellen? Nur richtige, wesentliche Begegnungen ermöglichen Glück – dank der sinnvollen Kontakte, die dadurch entstehen. In meiner Arbeit und meinem Privatleben war ein weiteres Ziel die Stärkung der Potentiale eines jeden Menschen. Denn wer aus seiner inneren Kraft heraus lebt, bekommt genügend Energie, um sein Leben kreativ zu gestalten und die Herausforderungen des Lebens zu meistern.

Seit 2005 bin ich Masterfacilitator und sehe meine Aufgabe vor allem darin, weitere Möglichkeiten und Wege zu erforschen, um das TugendProjekt in Europa bekannter werden zu lassen. Ich arbeite daran, um mit dem Tugend-Projekt in Schulen, Familien und Unternehmen ein besseres Lebensumfeld zu schaffen: ein Umfeld, in dem Menschen sorgsam miteinander umgehen und sich sinngebend für die Welt, d.h. die Menschheit, alle lebenden Wesen und die Natur einsetzen. Um gemeinsam ein nachhaltiges Leben zu gestalten.

Die Tugenden wirken inzwischen längst über meine beruflichen Bereiche hinaus, begleiten mich überall und lassen mich immer wieder neue Facetten meiner selbst und anderer entdecken. Die fünf Strategien sind dabei sehr hilfreich. Es fasziniert mich jedes Mal aufs Neue, wie positiv sich die Sprache der Tugenden auf Kinder, Erwachsene und Klienten auswirkt. Der zwischenmenschliche Kontakt ist wesentlich besser, wenn man den Kern des andern sieht und benennt. Es entsteht eine Verbindung. Der Andere fühlt tief in sich, wer er eigentlich ist. Das gibt ihm die Kraft, die Herausforderungen des Lebens zu meistern.

2008 starteten Katja van Leeuwen und ich mit dem TugendProjekt in Deutschland. Seitdem wurden viele Einführungskurse und fast jährlich ein Vertiefungskurs gegeben. Mithilfe meines Coachings wurden Facilitators ausgebildet, die heute motiviert für das TugendProjekt arbeiten.

Mein Motto seit meiner Kindheit lautet: „Let us put our mind together and see what world we will make for our children.“ Sitting Bull 1872. Wenn wir die Kinder erreichen, brauchen wir schließlich nur eine Generation zu überzeugen!”

pdf-iconFeedback Einführungskurs [PDF, 328 kB]

pdf-iconFeedback Vertiefungskurs [PDF,327 kB]

pdf-iconInterview mit Melanie Vogel – women&work – 05.2014 [PDF, 17 kB]